WLAN-Zugang per QR-Code teilen
Kein Passwort mehr buchstabieren: Ein QR-Code verbindet die Handys Ihrer Gäste automatisch mit dem WLAN. So erstellen Sie den Code — und so bleibt Ihr Netzwerk dabei sicher.
Wie funktioniert ein WLAN-QR-Code?
Ein WLAN-QR-Code enthält alle Angaben, die ein Gerät zum Verbinden braucht: den Netzwerknamen (SSID), das Passwort und die Verschlüsselungsart. Scannt ein Gast den Code mit der Kamera, liest das Handy diese Informationen aus und bietet an, sich direkt mit dem Netzwerk zu verbinden — ganz ohne Eintippen.
Das Passwort landet also nie auf einem Zettel und muss auch nicht mühsam vorgelesen werden. Ein Blick auf den Code genügt, und der Gast ist online.
Wo sich das besonders lohnt
Überall, wo Gäste kommen und schnell ins Netz wollen, spart der Code Zeit und Nerven:
- Café und Restaurant — der Code am Tisch bringt Gäste ohne Nachfrage ins WLAN.
- Ferienwohnung — Urlauber verbinden sich sofort nach der Ankunft.
- Praxis und Wartezimmer — die Wartezeit lässt sich mit eigenem Netz überbrücken.
- Büro und Gäste — Besucher kommen ins Gäste-WLAN, ohne dass jemand das Passwort weitergibt.
So erstellen Sie den Code
Netzwerkname eingeben
Tragen Sie die SSID exakt so ein, wie sie im Router hinterlegt ist — Groß- und Kleinschreibung inklusive. Schon ein falsches Zeichen verhindert, dass sich das Handy automatisch verbindet.
Passwort hinterlegen
Geben Sie das WLAN-Passwort ein. Es wird zusammen mit dem Netzwerknamen in den Code kodiert, sodass Ihre Gäste es beim Scannen nicht mehr abtippen müssen.
Verschlüsselung wählen
Stellen Sie die Verschlüsselungsart ein — für moderne Netze WPA beziehungsweise WPA2, für ältere WEP. Diese Angabe braucht das Handy, um sich korrekt zu verbinden.
Verstecktes Netz markieren
Sendet Ihr Router die SSID nicht sichtbar aus, markieren Sie das Netz als versteckt. So weiß das Gerät, dass es aktiv nach dem Netzwerk suchen muss.
Lieber das Gästenetz teilen
Sicherheit im Blick behalten
Das WLAN-Passwort steckt lesbar im Code, weil das Handy es zum Verbinden braucht. Wer den Code fotografiert, kann es also grundsätzlich auslesen. Für ein offenes Café-Netz ist das kein Problem, für Ihr privates Hauptnetz mit sensiblen Geräten aber schon. Richten Sie deshalb am besten ein eigenes Gäste- oder separates Netz ein, drucken Sie den Code nur dafür und hängen Sie ihn dort aus, wo Sie den Überblick behalten. Wie groß Sie den Code drucken sollten, damit das Scannen aus normalem Abstand gelingt, lesen Sie im Ratgeber QR-Code-Größe. Praktische Hinweise zum Aushang finden Sie unter QR-Codes drucken.
Häufige Fragen
Welche Verschlüsselung wird unterstützt?
Der WLAN-QR-Code kennt WPA und WPA2 für moderne Netze sowie das ältere WEP. Auch offene Netze ohne Passwort lassen sich abbilden. Für neue Router ist WPA2 die richtige Wahl.
Funktioniert das mit versteckten Netzen?
Ja. Wenn Ihr Router die SSID nicht sichtbar aussendet, markieren Sie das Netz beim Erstellen als versteckt. Das Handy sucht dann gezielt danach und verbindet sich trotzdem.
Sieht der Gast mein Passwort im Klartext?
Das Passwort steckt lesbar im Code und wird beim Verbinden verwendet. Ein technisch versierter Gast könnte es auslesen. Teilen Sie deshalb am besten ein Gäste- oder separates Netz statt des Hauptnetzes.
Unterstützen iPhone und Android das?
Ja. Beide Systeme erkennen einen WLAN-QR-Code über die Kamera und bieten an, sich direkt mit dem Netzwerk zu verbinden — ohne zusätzliche App.
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